Schleusenbau in Kleinostheim mit Hilfe von französischen Kriegsgefangenen vor 111 Jahre

Wussten Sie eigentlich,

dass vor 111 Jahren am 10.5.1915 aus dem Lager Hammelburg eine Abteilung kriegsgefangener Franzosen beim Schleusenbau in Kleinostheim eingesetzt wurde. Sie waren im Neubau der Schleusenwärterstation untergebracht und wurden aus der Arbeiterkantine verköstigt. Im Beobachter am Main war dazu zu lesen: „Am letzten Sonntag erregte das allgemeine Neugierde, wogegen an sich nichts zu sagen wäre. Aber auf das schärfste muß es gerügt werden, daß Scharen junger Mädchen in der aufdringlichsten Weise sich an die Franzosen heranmachten, trotzdem in öffentlichen Bekanntmachungen jede unpassende Annäherung an die Gefangenen strenge untersagt war.“ Die Uroma des Verfassers war auch dort und hat später von den roten Uniformhosen der Franzosen erzählt. Allerdings war sie damals kein junges Mädchen, sondern dreifache Mutter und 32 Jahre alt.

Bild der Woche

Das Foto vom 7. Mai 1915 zeigt Kriegsgefangene bei der Arbeit am Oberwasser-Kanal während des Schleusenbaus in Kleinostheim.
Das Foto vom 7. Mai 1915 zeigt Kriegsgefangene bei der Arbeit am Oberwasser-Kanal während des Schleusenbaus in Kleinostheim.

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