Kleinostheimer war Leibwach von König Otto, in Griechenland „Odon“

Wussten Sie eigentlich,


dass vor 193 Jahren am 3.9.1833 Johann Rosenberger aus Kleinostheim in Modon (heute Methoni) Griechenland gestorben ist.

Nach der Vertreibung der Türken aus Griechenland beschlossen die Schutzmächte, dass Griechenland einen König braucht. Die Wahl fiel auf den 17jährigen Sohn des Bayerischen Königs Otto, der auch den Job annahm. Er hatte ja sonst nix zu tun. Als Leibwache bekam Otto 3.500 Bayerische Soldaten mit, die im Winter 1833 nach Triest marschierten und dort eingeschifft wurden. Einer davon war Johann Rosenberger. Das griechische Klima bekam den Bayern so schlecht, dass 2.500 starben. Im Kirchenbuch von Kleinostheim ist vermerkt, dass Johann Rosenberger an „Nervenfieber“ starb.

Ausstellung „Mobilität“


Unsere neue Ausstellung am Kerbsonntag zum Thema „Mobilität“ war ein voller Erfolg. Mehr als 170 interessierte Bürger kamen in die Räume der Geschichtswerkstatt. Auch die bisher vorliegenden Hausbücher fanden großes Interesse.

Bild der Woche

Das Foto zeigt den im obigen Text erwähnten König Otto, in Griechenland „Odon“ genannt. Das Denkmal steht in Nauplion (eine Hafenstadt auf der Peloponnes), das damals (von 1829 – 1834) die griechische Hauptstadt war. (Foto: Joachim Schwarz).
Das Foto zeigt den im obigen Text erwähnten König Otto, in Griechenland „Odon“ genannt. Das Denkmal steht in Nauplion (eine Hafenstadt auf der Peloponnes), das damals (von 1829 – 1834) die griechische Hauptstadt war. (Foto: Joachim Schwarz).

Mitgliedertreffen

Da unser Mitgliedertreffen am 2.9. aus technischen Gründen ausfallen musste, findet unser nächstes Treffen am Mittwoch, den 9. September um 19.30 Uhr im Schützenhaus statt. Unser Vorsitzender Dr. Robert Fecher hält einen Vortrag über „Archäologie und Geheimnisse im Umfeld von Kleinostheim“. Gäste sind herzlich willkommen.

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