Wussten Sie eigentlich,
dass vor 215 Jahren am 26.9.1811 eine höchste Verordnung an alle „Unterthanen jüdischer Religion im Großherzogtum Frankfurt“ erging. Also auch in Kleinostheim, wo um diese Zeit 7 jüdische Familien wohnten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Juden keinen Familiennamen. Art.1 der Verordnung schreibt vor: „Jeder in unserem Großherzogtum wohnende Jude muß einen bestimmten, auf die Kinder übergehenden deutschen Familiennamen annehmen.“ Art.2 lautete: „Die Namen Abraham, Moses, Elias u.s.w. können künftig nur als Vornamen gebraucht werden.“
Die Nachnamen, die sich die Juden in Kleinostheim daraufhin wählten, lauteten: Frank, Jacobsohn, Isenburger, Mayer, Rosenberg(er), Schwarzschild und Sinsheimer.
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