Auf der Eselsbank: Ein Schulstreit aus dem Jahr 1832

Wussten Sie eigentlich,

dass vor 194 Jahren am 20.6.1832 die Distrikts-Schul-Inspektion eine Anfrage an die Lokal-Schul-Inspektion (das war der Pfarrer in Kleinostheim) richtete. Der Rabbiner Neuburger in Aschaffenburg hatte sich beschwert, dass die jüdischen Schüler in Kleinostheim während des katholischen Religionsunterrichts auf der Eselsbank sitzen müssten. Der Distrikts-Schul-Inspektor wollte wissen, ob das stimmt, und falls ja, sollte man den jüdischen Eltern keinen Grund zu Klagen geben. Die Schule stand, wo heute die VR Bank ist. Die jüdischen Schüler erhielten ihren Religionsunterricht in der Synagoge. Die Synagoge stand hinter der heutigen Adresse Hanauer Straße 16. Das Gebäude existiert nicht mehr.

Bild der Woche

Das Foto zeigt Schwester Barbara Fries (1886 – 1951). Sie war Krankenschwester der Dillinger Franziskanerinnen und zwischen 1922 und 1951 in der ambulanten Krankenpflege in Kleinostheim tätig. Für ihre Leistungen wurde sie 1951 zur Ehrenbürgerin ernannt. Die Barbarastraße erinnert noch heute an sie.
Das Foto zeigt Schwester Barbara Fries (1886 – 1951). Sie war Krankenschwester der Dillinger Franziskanerinnen und zwischen 1922 und 1951 in der ambulanten Krankenpflege in Kleinostheim tätig. Für ihre Leistungen wurde sie 1951 zur Ehrenbürgerin ernannt. Die Barbarastraße erinnert noch heute an sie.

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