1896: Gemeinderat gegen Verehelichungsgesuch wegen Steuer- und Schulgeldschulden

Wussten Sie eigentlich,

dass vor 128 Jahren am 2.5.1896 der Gemeinderat gegen das Verehelichungsgesuch des Taglöhners und ehemaligen Schweinehirts Ignaz Nees Einspruch eingelegt hat.

Nees hatte sich Ende 1895 wieder um den Job als Schweinehirt in Kleinostheim beworben, war aber diesmal wegen Unzuverlässigkeit abgelehnt worden.

Begründet wurde der Einspruch gegen die Heirat damit, dass Nees die Waldsteuern für 1894 und 1896 noch nicht in die Gemeindekasse bezahlt habe. Außerdem schulde seine Braut noch Schulgeld und Auslagen für Bücher und Schreibmaterial für ihre schulpflichtigen Kinder der hiesigen Armenkasse. Der Einspruch hat nicht viel bewirkt, denn am 20.9.1896 hat Ignaz Nees in Schweinheim die Witwe Anna Maria Mäder geb. Schuck geheiratet. Die Braut stammte aus Schweinheim.

Bild der Woche

Die Postkarte stammt wohl aus den 30er Jahren. Das genaue Datum ist leider nicht bekannt. Die Karte zeigt neben der alten Laurentiuskirche (heute Musikschule) den Kindergarten St. Marien (inzwischen abgerissen), die Neue Schule, die beim Bombenangriff vom 21.1.1945 völlig zerstört wurde und das Gasthaus zum Weißen Roß.
Die Postkarte stammt wohl aus den 30er Jahren. Das genaue Datum ist leider nicht bekannt. Die Karte zeigt neben der alten Laurentiuskirche (heute Musikschule) den Kindergarten St. Marien (inzwischen abgerissen), die Neue Schule, die beim Bombenangriff vom 21.1.1945 völlig zerstört wurde und das Gasthaus zum Weißen Roß.

Dart-Turnier

Seit vielen Jahren nimmt der Heimat- und Geschichtsverein am alljährlich Ortsturnier der Dart Buster teil. Auch in diesem Jahr versuchten wir unser Bestes, um im Kreis der 28 Teams mithalten zu können. Mit dem Erfolg, dass keine Mannschaft in unserer Gruppe es schaffte, gegen uns zu verlieren. Einen herzlichen Dank an die Veranstalter für die gelungene Organisation.

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Mitgliedertreffen am Mi. 6. Mai:

Unser nächstes Mitgliedertreffen findet am Mittwoch, den 6. Mai um 19.30 Uhr im Schützenhaus statt. Zu Beginn berichtet Joachim Schwarz über seine Arbeit am Häuserbuch.

Gäste sind herzlich willkommen.

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