Gründung der Orts-Fürsorge in 1946

Wussten Sie eigentlich,

dass vor 80 Jahren am 13.2.1946 per Gemeinderatsbeschluss in Kleinostheim die Orts-Fürsorge gegründet wurde, die sich um die „finanzielle Not unserer Flüchtlinge, Kriegsbeschädigten, Kriegerwitwen, Ausgebombten und Notleidenden zu kümmern“ hatte. Die Ortsfürsorge besteht aus 4 Gemeinderatsmitgliedern und 1 Mitglied der Orts-Caritas. Die Vertreterin der Orts-Fürsorge schreibt an das Landratsamt, dass sie „auch über das Verhalten unserer Flüchtlinge (wacht) und da können wir mit Freude berichten, dass wir bis zu 95% sehr anständige Flüchtlinge bei uns haben, die sich den Ortsverhältnissen anpassen.“ Sie teilt auch mit, dass an insgesamt 282 Personen Unterstützungsgeld gezahlt wurde: An Kriegsbeschädigte 324,- RM, an Sozial-Rentner 530,- RM, für Familien mit gefallenen Vätern 1.471,- RM und für Familien von Kriegsgefangenen 3.854,- RM.

Bild der Woche

Das Foto zeigt den A & O-Markt von Martha Vongries in der Hanauer Str. 5. Er befand sich dort von 1955 – 1963. Danach zog das Geschäft um in die Aschaffenburger Str. 3 (in das Gebäude der alten Schule), bis das Haus 1993 abgerissen wurde.
Das Foto zeigt den A & O-Markt von Martha Vongries in der Hanauer Str. 5. Er befand sich dort von 1955 – 1963. Danach zog das Geschäft um in die Aschaffenburger Str. 3 (in das Gebäude der alten Schule), bis das Haus 1993 abgerissen wurde.

Vorstellung der Arbeitskreise: Archiv-Team

Auf dem letzten Treffen berichtete Thomas Ehmann über Zweck und Inhalte der einzelnen Archive des Heimat- und Geschichtsvereins: Bildarchiv, Exponate-Archiv, Literaturarchiv, Wegner-Archiv und Vortragsarchiv.

Noch ist unklar, inwieweit die Archive weiter digitalisiert werden können.

Den Mitarbeitern der Archive wurde ein Dank ausgesprochen und der Wunsch nach weiteren Helfern geäußert.

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